Kreisverband

Veröffentlicht: 07.04.2013 unter AfA, Juso, Kreisverband, Ortsvereine, SPD Sachsen-Anhalt

Ottmar Schreiner ist tot

Die SPD trauert um Ottmar Schreiner. Mit großer Bestürzung haben wir die Nachricht seines Todes zur Kenntnis nehmen müssen. Unser aller Mitgefühl gilt seiner Familie, mit der wir gemeinsam trauern.

Aufrichtigkeit, Glaubwürdigkeit, Standhaftigkeit. Das hat Ottmar Schreiner immer ausgezeichnet.

Sein politisches Vermächtnis bleibt dauerhaft Verpflichtung für uns. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.


Ottmar Schreiner spricht KLARTEXT über Hartz 4 im Ortsverein Bernburg

Veröffentlicht: 02.03.2013 unter Juso, Kreisverband, Ortsvereine, SPD Harz

SPD will wieder Direktmandate

NEUGATTERSLEBEN/MZ – Die Sozialdemokraten haben sich für die Bundestagswahl im September ehrgeizige Ziele gestellt. Auf einer Klausurtagung des Kreisvorstandes der SPD-Salzland am Freitag im Acamed Ressort in Neugattersleben stellten sich die drei Direktkandidaten der Partei für den Bundestag vor. Und die Genossen demonstrierten Stärke: Burkhard Lischka (Wahlkreis 70, Schönebeck), Mario Hennig (Wahlkreis 68, Aschersleben) und Petra Börst-Harder (Wahlkreis 71, Anhalt) erklärten unisono, dass sie das Direktmandat holen wollen.

Burkhard Lischka hat dazu wohl die besten Voraussetzungen, denn er gehört bereits seit Oktober 2009 dem Deutschen Bundestag an und er ist Rechtspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Die Bundesregierung mache Politik zu Lasten des Ostens, so Lischka. Bei der Verkehrsinfrastruktur müsse der Osten Kürzungen von 40 Prozent hinnehmen, während in den Alten Bundesländern nur 10 Prozent gekürzt werde. Noch immer gebe es kein einheitliches Rentensystem, bei gleichem Verdienst sei die Rente im Osten niedriger. Und in Zeiten guter Steuereinnahmen habe die Bundesregierung wenig getan, um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen – arbeitsmarktpolitische Maßnahmen wurden um 50 Prozent “eingedampft”, so Lischka. Wichtig seien für ihn die direkten Kontakte zu seinen Wählern. So halte er an seinen Kuchen-Besuchen fest – “ich bringe den Kuchen mit, die Leute kochen Kaffee und wir sprechen eine Stunde miteinander.” 130 Termine habe er momentan noch vor sich.

Für Petra Börst-Harder ist der Wahlkreis 71, zu dem auch die Region Bernburg gehört, noch etwas Neuland. Sie habe sich aber bereits in den Ortsvereinen über die aktuellen Probleme informiert. Obwohl sie noch keine parlamentarische Erfahrung habe, kenne sie sich als Leiterin einer Stadtkasse im kommunalen Bereich gut aus und könne so kommunale Probleme in die Bundesebene hinein tragen. Sie sei bereits jetzt viel unterwegs, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, so Petra Börst-Harder. So könne sie sich direkt mit den Problemen vor Ort vertraut machen. Für das Direktmandat werde sie kämpfen.

Die Sozialpolitik ist für Mario Hennig ein Schwerpunkt seiner politischen Tätigkeit, dem er auch bei einer Wahl in den Bundestag treu bleiben möchte. Hennig ist Gewerkschafter der IG Bau, Agrar, Umwelt und dort im Bereich Arbeit und Soziales tätig. Er ist Kreisvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen Harz und hat als Stadtrat in Harzgerode und Ortschaftsrat in Siptenfelde bereits Wahlfunktionen inne. Ihn bewegt das Thema soziale Gerechtigkeit. Ob es gelinge, diese soziale Gerechtigkeit zu erreichen, werde bei der Bundestagswahl entschieden. So müsse sich beispielsweise die Leiharbeit verteuern, um mehr unbefristete Arbeitsplätze zu schaffen. Auch die Rente mit 67 sei nicht zeitgemäß. Einsetzen will sich Hennig auch für die Förderung des Tourismus. Der Harz und auch Aschersleben seien da schon auf dem richtigen Weg.

SPD-Kandidaten im Internet:

www.burkhard-lischka.de

www. börst-harder.de

www.mario-hennig.de

Quelle: MZ

Veröffentlicht: 17.02.2013 unter Bund, Kreisverband, OV - Aschersleben, OV - Bernburg, OV - Bördeland, OV - Egeln & Egeln-Nord, OV - Egelner Mulde, OV - Elbe-Saale, OV - Güsten, OV - Nienburg/Umland, OV - Schönebeck, OV - Seeland, OV - Staßfurt, OV - Westeregeln, Salzlandkreis, SPD Harz, SPD Sachsen-Anhalt

Landesliste zur Bundestagswahl aufgestellt

Die Kandidaten für den Bundestag aus Sachsen-AnhaltEs gibt selten Parteitage, auf denen alle Delegierten anwesend sind, aber am 16. Februar war es so. Alle 103 Delegierten waren ins Alte Theater nach Magdeburg gekommen. Das lag wohl weniger am Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, der sich für ein Grußwort angesagt hatte, sondern vielmehr daran, dass der Wahlkampfauftakt und die Aufstellung der Landesliste auf der Tagesordnung standen.

„Wir wollen den Regierungswechsel in Berlin einläuten!“, gab die Landesvorsitzende Katrin Budde die Richtung für den Parteitag vor. Den hielt auch der Magdeburger Oberbürgermeister Lutz Trümper für absolut notwendig. Er mahnte an, dass die kommunale Familie eine größere Lobby in der neuen Bundesregierung brauche. So blieben viele Sozialleistungen an den Kommunen hängen, ohne dass diese das beeinflussen können.

Veröffentlicht: 13.01.2013 unter Kreisverband, OV - Aschersleben, Salzlandkreis, SPD Harz

Neujahrsempfang in Aschersleben mit SPD Bundestagskandidat Mario Hennig

Aschersleben: Am Neujahrsempfang der SPD in Aschersleben nahmen auch in diesem Jahr wieder um die 100 geladenen Gäste aus Politik und Gesellschaft, im Bestehornhaus teil. Musikalisch umrahmt von den Geschwistern Brandt und Dominik, nahm der Ascherslebener Ortsvorsitzende und Mitglied des Landtages Bernward Rothe die Begrüßung vor.

Spontan erschienen, hielt der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Burkard Lischka ein Grußwort. Lischka gab einen Ausblick auf das Jahr 2013 und das 150jährige Jubiläum der SPD.

Der neugewählte JUSO Vorsitzende Marius Fischer gestand in seiner Ansprache: „Ich liebe meine Stadt, und auch wenn es pathetisch klingen mag, auf eine gewisse Art und Weise
atme ich Aschersleben auch ein“.

Als Hauptgastredner war der SPD Bundestagskandidat im Wahlkreis 68 (Landkreis Harz und Altkreis Aschersleben) Mario Hennig eingeladen. Im Bundestagswahljahr sprach Mario Hennig dann auch einige Schwerpunkte bei einer Regierungsübernahme im September 2013 an.

„Es ist längst wieder an der Zeit die Weichen für mehr soziale Gerechtigkeit in diesem Lande zu stellen und dem Casinokapitalismus an die Leinen zu legen“, so Mario Hennig. Die sozialdemokratischen Kernpunkte: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, hätten sich auch im Wandel der Zeit nicht geändert. Unter Solidarität versteht der Bundestagskandidat auch wieder einen engeren Schulterschluss mit den Gewerkschaften. Die Tarifpartner sollen gestärkt und die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen erleichtert werden.

Die Forderung zur Einführung einer doppelten und mehrfachen Staatsbürgerschaft erneuerte Mario Hennig, ebenso, wie die „vertane Chance“ eines Landkreises Harz mit Aschersleben.
„Für den Standort des Krankenhauses Aschersleben hätte dies eine Fortführung im kommunalen Krankenhaus Dorothea Erxleben bedeutet“, ist sich der Bundestagskandidat sicher.

Den Belegschaften von Schiess und Ameos wünschte er alles Gute, sagte aber auch: „Ich mache auch keinen Hehl daraus, dass ich kein Freund der immer weiter ausuferenden Privatisierungen bin. Insbesondere den arbeitenden Menschen in den Unternehmen, die in den letzten 20 Jahren privatisiert wurden, sei es im Bund oder in den Kommunen, sind diese Privatisierungen meist sehr teuer zu stehen gekommen.

Am Ende wurde es noch einmal bundespolitisch: „Wir wollen keinen halben Regierungswechsel wir wollen einen Ganzen. Wir setzen auf Rot-Grün. Wir setzen auf Sieg“ so Mario Hennig.